
Wenn Sie wie die meisten Menschen sind, dann kennen Sie nur einen Weg um Geld zu verdienen: Sie tauschen Ihre Zeit gegen Geld, mit anderen Worten, Sie haben einen Job. Dabei ist es eigentlich egal, ob Sie angestellt oder selbständig sind, denn Ihr Einkommen steht und fällt mit Ihrer Arbeitsfähigkeit. Sollten Sie nicht mehr in der Lage sein, zu arbeiten, dann fällt Ihre Einnahmequelle aus. Damit sind Sie auf die Sozialsysteme des Staates angewiesen. Natürlich ist es eine super Sache, dass unser deutscher Staat ein Sozialsystem hat, welches seine Bürger unterstützt, da sieht es in anderen Ländern ganz anders aus. Aber einzig und allein darauf verlassen reicht nicht aus.
Wenn Sie wirklich finanziell unabhängig werden möchten, dann müssen Sie sich aus der Abhängigkeit eines festen Jobs verabschieden. Auch wenn, im Volksmund immer von einem festen, sicheren Job gesprochen wird, so gibt es das heutzutage doch eigentlich nicht mehr. Welcher Job ist schon sicher!?
Auch die Selbständigkeit birgt Risiken in sich, wenn das Geschäftsmodell auf den Selbständigen ausgelegt ist. Wenn er ausfällt, dann gute Nacht.
Was also kann man tun, um finanziell unabhängig zu werden, was kann man von den Reichen lernen?
Die Antwort ist passives Einkommen.
Doch was ist eigentlich passives Einkommen?
Passives Einkommen, ganz einfach gesagt, ist Einkommen, für welches Sie einmal Arbeit leisten, um dann immer wieder für diese Arbeit bezahlt zu werden. Und dabei ist Ihre Anwesenheit nicht notwendig, passives Einkommen kann 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr entstehen. Ob Sie etwas dafür tun oder nicht.
Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es aber nicht.
Allerdings bedeutet passives Einkommen nicht, dass Sie nichts dafür tun müssen. Ganz im Gegenteil, werden Sie am Anfang vermutlich sogar mehr tun müssen, als in einem Angestelltenverhältnis. Dafür kommt es danach automatisch und ohne Ihr zutun zu Ihnen.
Ein Beispiel wäre etwa ein Erfinder, nennen wir ihn Daniel. Unser Erfinder Daniel, hat die Idee für ein neues Produkt, er fertigt Zeichnungen an, macht Berechnungen, arbeitet wochenlang, teilweise die ganze Nacht an seinem Produkt. Irgendwann hat er einen Prototypen fertig, der auch funktioniert. Es sind bereits 2 Monate Arbeit vergangen und Daniel hat noch keinen Cent an seinem Produkt verdient. Jetzt meldet er das Patent für das Produkt an, er gibt sogar Geld dafür aus, obwohl er noch nichts verdient hat. Auf einer Erfindermesse stellt er dann sein Produkt vor. Ein internationaler Konzern, hat Interesse an seinem Produkt und bietet ihm eine einmalige Zahlung von 100.000 EUR sowie eine prozentuale Beteiligung an allen Verkäufen an. Das Produkt wird 10.000x mal im Monat verkauft, Daniel erhält von jedem 1 EUR, macht also von jetzt an jeden Monat 10.000 EUR, ohne weiter an diesem Produkt arbeiten zu müssen. Mit dem Abschluss des Vertrages mit dem Konzern ist seine Arbeit getan, er wird aber weiterhin bezahlt.
Wer wurde durch passives Einkommen reich?
Dies ist natürlich ein erfundenes Beispiel, aber es gibt diese Beispiele in Wirklichkeit und nicht zu knapp. Von einigen, den prominentesten haben Sie sicher schon gehört. Thomas Edison, Erfinder der Glühbirne, ist ein gutes Beispiel für einen Erfinder. Man sagt, dass er mehrere Tausend Versuche benötigte, um die Glühbirne zu erfinden. Danach hat sie ihn aber reich gemacht.
Joanne K. Rowling, Autorin von Harry Potter, sie war Sozialhilfeempfängerin und hat beim Schreiben von Harry Potter keinen Cent verdient. Als die Bücher aber populär wurden verdiente sie an jedem Buch. Und verdient auch heute noch an jedem verkauften Buch, Harry Potter Film, Videospiel, Figur, oder sonstigen Harry Potter “Devotionalien”. Das hat sie zu einer der reichsten Frauen der Welt gemacht.
Sicher haben Sie auch schon von den Beatles oder ABBA gehört, obwohl es diese Gruppen bereits seit Jahrzenten nicht mehr gibt, werden die CD´s immer noch massenhaft verkauft. Die Musiker verdienen daran noch heute.
Wie hoch ist Ihr passives Einkommen?
Wie ist der Anteil von passivem Einkommen an Ihrem Gesamteinkommen? Wenn dieser Anteil sehr gering ist, oder Sie bisher noch kein passives Einkommen haben, dann sollten Sie so schnell es geht damit beginnen, passives Einkommen zu generieren. Auch als Angestellter können Sie neben der Arbeit passive Einkommensquellen erschliessen. Ja, das erfordert Arbeit und Einsatz von Ihnen. Aber wie Sie mittlerweile hoffentlich verstanden haben, wer finanziell unabhängig sein will, der muss etwas dafür tun. Erfolg kommt nicht über Nacht und nichts tun. Passives Einkommen zu haben ist Ihre Absicherung gegen Kündigung, Sie können mit passivem Einkommen Schulden abbauen und vor allem, können Sie Ihr passives Einkommen dafür nutzen, um sich selbst das Leben zu ermöglichen, welches Sie schon immer wollten, das SIe verdient haben.
Wie sollten Sie Ihr passives Einkommen nutzen?
Das Geld, das Sie damit verdienen, dürfen Sie auf keinen Fall direkt wieder ausgeben, zumindest nicht alles. Sie sollten dieses Geld benutzen, um sich selbst zu bezahlen. Auf diese Weise können Sie Ihren Vermögensaufbau stark beschleunigen. Wenn Sie Schulden haben, würde ich Ihnen empfehlen, passives Einkommen wie folgt zu verwenden:
20% – sollten in Ihr Reich-Werden-Konto eingezahlt werden
80% – nutzen Sie für die Tilgung Ihrer Schulden. Dabei immer die Schulden mit den höchsten Zinssätzen zuerst.
Wenn Sie schuldenfrei sind, dann würde ich eine andere Aufteilung empfehlen:
20% – leisten Sie sich etwas, das Ihnen gut tut, und mit dem Sie sich reich fühlen. Ein richtig gutes Abendessen in einem angesagten Restaurant, ein Spa-Wochenende etc…
80% – der Grossteil sollte aber in das Reich-Werden-Konto eingezahlt werden
Welche Möglichkeiten für passives Einkommen gibt es?
Hier nur eine kurze Aufstellung, in einem anderen Artikel gehe ich dazu noch genauer ein:
Zinsen und Kursgewinnne von Aktien
Mieteinnahmen
Tantiemen als Buchautor oder Musiker
Lizenzeinnahmen von Software oder anderen Produkten
Werbeeinnahmen auf Webseiten und Blogs
Verkauf von Infoprodukten – automatisiert
Verdienen Sie bereits passives Einkommen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.






Bin gespannt, was noch kommt.
Übrigens der Fall Edison ist sehr interessant, da er ja nicht nur die Glühbirne erfunden hat. Bei ihm zeigt sich in einem ganz besonderen Maße, dass Genies vor allem eines waren produktiv. Dabei wurde natürlich unwahrscheinlich viel Ausschus produziert (bei großen Musikern wie Beethoven oder Mozart ist das ähnlich), aber aus dem ständigen Versuchen entstand dann irgendwann die Qualität. Denn nur so kann jemand aus seinen Fehlern lernen, es immer wieder versuchen. Edison hat dementsprechend über 1000 Patente angemeldet. Darüberhinaus hätte er auch 2000 angemeldet, allerdings hatte er nur für 1000 Geld
Gruß Norman
Hallo Norman,
ja, alle Genies waren produktiv, v.a. weil sie in ihrer Arbeit aufgingen, und mit Leidenschaft dabei waren und sich auch von Rückschlägen nicht haben entmutigen lassen. Wahres Können entsteht eben nur aus Übung, Fehler machen und aus Fehlern lernen. Leider sind Fehler in unserer Gesellschaft aber nicht wirklich akzeptiert, sonst könnte es weitaus mehr Genies geben.
Gruss,
Sebastian
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